Psychiatrische Hilfen

  • Wir beraten Sie vertraulich, anonym und kostenlos!

    Seit Anfang 2016 bieten wir in unserer Beratungsstelle Langen, Lehmkuhlsweg 1, zu bestimmten Öffnungszeiten kostenlose und vertrauliche Beratung an. Dank einer Initiative der Stadt Geestland konnte das Beratungsangebot für die Region nun weiter ausgebaut werden. In Kooperation mit dem Betreuungsverein Bremerhaven und der Stadt Geestland sind wir nun auch in Bad Bederkesa, Am Markt 8, anzutreffen. Im Einzelfall besteht die Möglichkeit individuelle Termine für die Beratungsgespräche zu vereinabren.

    Das BEW bietet Beratung zu folgenden Themen:

    Häusliche Pflege, Betreutes Wohnen; Hausnotruf, Angehörigenberatung von Menschen mit Demenz, Beratung für Menschen mit psychischen Erkrakungen, Beratung zu Leistungen des Ambulant Betreuten Wohnens, Hilfen bei Antragstellung der Pflegeversicherung uvm.

    Langen, Lehmkuhlsweg 1, Tel. 04743 - 913 20 42
    Montag - Freitag 09:30 Uhr - 11:30 Uhr
    Montag - Donnerstag 15 Uhr - 16 Uhr

    Bad Bederkesa, Am Markt 10,  Tel. 04745 - 911 27 21
    Freitag 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr


    Der Betreuungsverein Bremerhaven berät zu folgenden Themen:

    • Budgetberatung zur Vorbereitung auf veränderte Einkommensstrukturen bei Renteneintritt
    • Beratung und Verhandlungsbegleitung in Fragen der Gläubigerbefriedigung
    • Beratung in Fragen der außergerichtlichen Schuldnerbereinigung
    • Insolvenzberatung

    Langen, Lehmkuhlsweg 1, Tel. 04743 - 913 20 42
    Jeden 2. Dienstag von 11 Uhr - 13 Uhr
    Jeden 4. Dienstag von 15 Uhr - 17 Uhr

    Bad Bederkesa, Am Markt 10,  Tel. 04745 - 911 27 21
    Jeden 2. Dienstag von 15 Uhr - 17 Uhr
    Jeden 4. Dienstag von 11 Uhr - 13 Uhr

     
  • Oder auch: Seelische Gesundheit im Alter

    Die Gerontopsychiatrie ist eine Unterform der Psychiatrie, bei der die psychischen Erkrankungen des höheren Lebensalters im Vordergrund stehen.

    Häufige Krankheiten und Symptome die im Alter auftreten sind Verwirrtheit, Depressionen, Demenz oder Suchterkrankungen. Mit zunehmendem Alter steigt aber auch die Gefahr der Multimorbidität, also das gleichzeitige Auftreten von mehreren Erkrankungen. Neben den physischen, psychischen und sozialen Veränderungen im höheren Alter ist aber auch das Ziel der Gerontopsychiatrie anders als in der Erwachsenen- oder Kinderpsychiatrie. Es steht nicht so sehr die vollständige Genesung im Vordergrund, sondern viel mehr das Aufrechterhalten der Selbstständigkeit und der Autonomie der Patienten.

    Unterstützung für pflegende Angehörige

    Wenn Menschen durch eine Demenzerkrankung nach und nach ihr Gedächtnis verlieren, sind auch ihre Angehörigen betroffen. Häufig ist eine "Rund-um-die-Uhr-Betreuung" notwenig. Dabei kommen Angehörige schnell an ihre Grenzen. Ein Angebot zur Unterstützung für pflegende Angehörige sind unsere Fördergruppen in unseren Wohnanlagen im "Haus am Blink" und im Krummenacker in Wulsdorf. Die Fördergruppen sind von den Pflegekassen anerkannte Dienste und werden als wichtige Einrichtung im Rahmen eines angestrebten Hilfs-Netzwerkes für demenzkranke Menschen betrachtet. Die Gruppen stehen allen Betroffenen aus Bremerhaven offen.

    Wie bekommen Sie Hilfe?

    • Rufen Sie uns an oder stellen Sie selbst einen Antrag auf zusätzliche Betreuung bei der Pflegekasse Ihres Angehörigen.
    • Der MDK begutachtet, die Pflegekasse genehmigt, bei Erfüllung der Vorraussetzungen bereits ab Pflegestufe 0.
    • Dafür gibt es mind. 100 Euro mtl., auch zusätzlich zu einer schon vorhandenen Pflegestufe.
    • Danach schließen Sie einen Betreuungsvertrag nach § 45b SGB XI, für Ihren Angehörigen für Einzel- und/ oder Gruppenbetreuung, mit uns ab.
    • Sie können auch Leistungen der Verhinderungs- oder Urlaubspflege zusätzlich nutzen.
    • Eine private Finanzierung ist ebenso möglich.
    • http://www.wegweiser-demenz.de/downloads.html
  • Hilfe zur Selbsthilfe

    Jeden kann eine Psychische Erkrankung treffen, insbesondere in der heutigen Zeit, in der die Ansprüche an jeden Einzelnen unentwegt steigen. Unsere Bezugbetreuer leisten Eingliederungshilfe für Menschen, die langfristig an einer seelischen Erkrankung leiden, im Rahmen des Ambulanten Betreuten Wohnens in Bremerhaven und im Landkreis Cuxhaven. Die „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist für die Betroffenen ein Lernprozess mit dem Ziel einer eigenständigen Lebensführung, der sozialen Eingliederung und der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.

    Wir verstehen psychische Erkrankungen, und wie sie sich in entsprechenden Symptomen und Verhaltensweisen zeigen, als Strategien der Lebensbewältigung. Deshalb respektieren wir die damit verbundenen Leistungen unserer Klienten vor dem Hintergrund ihrer Lebenserfahrung, ihres Leides, ihres Schmerzes und der Ohnmacht ihre Leben aktiv zu gestalten und sich notwenige Schutzräume zu organisieren. Unsere Aufgabe ist es, dieses System zu erkennen und gemeinsam professionelle Strategien zu entwickeln.

    "Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts."
    (Kierkegaard)
  • 40 Jahre BEW 3cMITEINANDER!

    Wir unterstützen Menschen vielfältig aus einer Hand.

    Seit der Gründung unseres Vereins im Jahre 1977 unter dem Namen "Alter ohne Angst", haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, vor allem älteren Menschen vielschichtige Hilfestellungen im täglichen Leben zu bieten. Das wesentliche Ziel und Motto des Vereins war und ist es bis heute, der Vereinsamung und Isolation im Alter entgegen zu wirken. Seither haben wir uns stetig weiterentwickelt und können auf 40 Jahre Erfahrung im Umgang mit Menschen und Mitarbeitern zurückblicken. 1995 gründeten wir als einer der ersten Anbieter in Bremerhaven einen Ambulanten Pflegedienst, seit Anfang 2016 sind wir nun auch im Landkreis Cuxhaven in der Häuslichen Pflege tätig. Heute liegen die Schwerpunkte unserer Arbeit in den Bereichen Häusliche Pflege, Betreutes Wohnen und Psychiatrische Hilfen.

     

    Unser Leitbild

    "Alter ohne Angst" heißt auch bei Pflege- und Hilfsbedürftigkeit der Zukunft gelassener und sicherer entgegen zu sehen. Wir streben die Realisierung der drei Zielrichtungen an:

    • Die Erhaltung und Förderung größtmöglicher Selbstständigkeit und Selbstbestimmung des älteren und hilfsbedürftigen Menschen.
    • Sicherstellung von Grundleistungen sowie individueller Hilfen, die bei Bedarf in Anspruch genommen werden können.
    • Vermeidung von Heimaufenthalt bei Pflegebedürftigkeit.

    In dringenden Fällen sowie am Wochenende und außerhalb der Sprechzeiten ab 17 Uhr erreichen Sie unseren Pflegedienst unter der Tel. 0471/ 9 54 31 - 60